
Weiße Rose
Volksdorf
Architektur, Geschichte und Zeitgeist eines Hamburger Ensembles aus dem Jahr 1978
Die Weiße Rose ist das Zentrum des Hamburger Stadtteils Volksdorf, im Bezirk Wandsbek. Es handelt sich nicht um eine klassische historische Dorfmitte, sondern um ein in den 1970er Jahren bewusst neu geplantes und gebautes urbanes Ensemble — eine Fußgängerzone mit Platz, Geschäften im Erdgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen.
Der Platz heute
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Die Geschichte
Ein umfassendes Porträt des Ensembles — von der Vorgeschichte bis heute
Der Ort
Was ist die Weiße Rose Volksdorf?
Die Weiße Rose ist das Zentrum des Hamburger Stadtteils Volksdorf, im Bezirk Wandsbek. Es handelt sich nicht um eine klassische historische Dorfmitte, sondern um ein in den 1970er Jahren bewusst neu geplantes und gebautes urbanes Ensemble — eine Fußgängerzone mit Platz, Geschäften im Erdgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen. Das Ensemble wurde um 1977 bis 1978 fertiggestellt und ist in seiner Gesamtheit als ein städtebaulicher Akt zu verstehen: die Schaffung einer neuen Mitte für einen wachsenden Vorort mit eigener Identität.
Der Name "Weiße Rose" stammt nicht von einem historischen Gebäude oder einer älteren Siedlung, sondern wurde bewusst nach der studentischen Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus benannt. Diese Namensgebung war eine politische Initiative des damaligen Vorsitzenden des Ortsausschusses Walddörfer, Dr. Martin Meier-Siem (SPD), der sich gegen erhebliche Vorbehalte in der Bevölkerung durchsetzte. Das Konzept: Alltagskultur und Erinnerungskultur sollen am selben Ort zusammenleben. Menschen kaufen ein, treffen sich, warten auf den Bus — und stehen dabei vor einem Mahnmal für Zivilcourage. Diese Entscheidung verleiht dem Platz bis heute eine besondere Qualität.
Das Mahnmal selbst — eine über zwei Meter hohe abstrakte Skulptur aus Muschelkalk — wurde 1978 von dem Maler und Bildhauer Franz Reckert (1914–2004) geschaffen. Es steht mitten auf dem Platz, nicht abseits oder in einem stillen Gedenkwinkel, sondern als Teil des täglichen Lebens.
Die Vorgeschichte
Der Ferck'sche Hof und die Verdrängung
Bevor das Ensemble gebaut wurde, stand an dieser Stelle der landwirtschaftliche Hof von Bauer Claus Ferck, einem alteingesessenen Volksdorfer Bauern. Sein Hof lag zwischen der Eulenkrugstraße und dem Alten Dorfe — also mitten in dem Gebiet, das die Stadt Hamburg für die neue Ortsmitte benötigte. Die Stadt kaufte Ferck seinen Hof ab und besorgte ihm Ersatz am Ostrand des Stadtteils, am heutigen Buchenkamp. Ferck war auf die Hamburger Stadtregierung nicht besonders gut zu sprechen. Überlieferungen zufolge haben seine Erben später nicht mehr an die Stadt verkauft. Dem Trend der damaligen Zeit folgend, wurden die Hofgebäude abgerissen und durch Wohnblocks ersetzt.
Diese Vorgeschichte ist wichtig, weil sie erklärt, mit welcher Energie und welchem politischen Anspruch das neue Ensemble gestaltet wurde. Es war keine neutrale Lückenfüllung, sondern ein Akt der urbanen Neuordnung, der lokaler Kritik standhalten musste.
Städtebaulicher Kontext
Hamburgische Wohnungs- und Stadtplanung der 1970er Jahre
In den 1970er Jahren hatte sich in der deutschen Stadtplanung eine fundamentale Trendwende vollzogen. Die Großsiedlungen der 1960er Jahre — Steilshoop, Mümmelmannsberg, Osdorfer Born — galten zunehmend als gescheitert. Nicht weil sie schlecht gebaut waren, sondern weil sie monofunktional waren: nur Wohnen, keine Mischung, keine gewachsene Mitte, kein urbanes Leben. Der Leitbegriff der neuen Zeit war Urbanität — die Wiedergeburt der gemischten, lebendigen, fußläufigen Stadt.
Das bedeutete städtebaulich: Man baute fast nur noch im Bestand, verdichtete Wohnanlagen, nutzte Gelände um, füllte Lücken oder ergänzte Bestehendes. Volksdorf passt genau in diesen Rahmen. Die Ortsmitte wurde nicht am Stadtrand auf der grünen Wiese neu erfunden, sondern dort gebaut, wo das Dorf schon immer seinen Mittelpunkt hatte — nur in einer zeitgemäßen, modernen Form.
Das Erdgeschoss für Handel, Dienstleistungen und öffentliches Leben. Die Obergeschosse für Wohnen. Dazwischen eine fußgängerfreundliche Zone, frei von Autos. Der Platz als gemeinschaftlicher Aufenthaltsraum. Diese Dreiteilung war das städtebauliche Programm der Zeit, und man findet sie überall in Hamburg, wo in den 1970er Jahren Ortsteilmitten neu geordnet wurden: in Rahlstedt, Wellingsbüttel, Poppenbüttel, Sasel, Bergedorf.
Volksdorf ist kein Einzelfall — aber ein besonders gut erhaltenes und besonders qualitätvolles Beispiel dieser Planungsphilosophie.
Die Architektur des Ensembles
Stileinordnung
Das Ensemble an der Weißen Rose lässt sich eindeutig als gemäßigter Spätfunktionalismus mit humanistischer Note einordnen — kein Brutalismus, obwohl einige strukturelle Einflüsse sichtbar sind.
Was gegen Brutalismus spricht
Echter Brutalismus zeigt rohen Sichtbeton, massive und schwere Volumen, wenig bis keine Begrünung, harte geometrische Kontraste, eine demonstrative Rohheit des Materials. Das Volksdorfer Ensemble zeigt das Gegenteil: Die Fassaden sind warm, die Farbgebung ist zurückhaltend und regional, es gibt Begrünung, Bäume, Pflasterung und organische Übergänge zwischen Architektur und Außenraum.
Was für Spätfunktionalismus spricht
Die Gebäude sind klar und zweckorientiert gegliedert. Erdgeschoss: öffentlich und gewerblich. Obergeschosse: privat und wohnlich. Die horizontale Schichtung ist ablesbar. Es gibt keine dekorativen Elemente um ihrer selbst willen. Die Ästhetik kommt aus der Funktion, nicht aus dem Ornament.
Das humanistische Moment
Was dieses Ensemble von kälterem Funktionalismus unterscheidet, ist der Wille zur Qualität der Alltagsumgebung: die Bäume auf dem Platz, das Kopfsteinpflaster, die Natursteinmauer, die Skulptur mitten im Getriebe, die großen Loggien und Dachterrassen in den Wohngeschossen, das begrünte Flachdach als Puffer zwischen öffentlichem Lärm und privatem Wohnen. All das signalisiert: Man wollte nicht nur bauen. Man wollte, dass es sich gut anfühlt, hier zu leben.
Die Fassade im Detail
Die Klinkerfassade im Erdgeschossbereich, die dunklen horizontalen Bänder, die grün gestrichenen Brüstungsplatten aus Beton — das ist die typische Hamburger Variante des Wohnungsbaus dieser Ära. Das Grün ist eine Farbentscheidung, die bewusst regional und norddeutsch wirkt. Es gibt Braun-, Ocker- und Cremevarianten anderswo in Hamburg, Volksdorf wählte Grün. Das schafft zusammen mit den Bäumen eine besondere Qualität: Das Gebäude wirkt wie Teil der Landschaft.
Architektonische Visionen
Skizzen im Stil der 1970er Jahre

Das Platzensemble
Klinker, Grün und Kopfsteinpflaster

Die Fußgängerzone
Geschäfte unten, Wohnen oben

Die Dachterrasse
Urbanität aus der Distanz
Hans-Georg Tinneberg
Der Architekt des Hamburger Alltagswohnungsbaus
Den spezifischen Architekten des Volksdorfer Ensembles kennen wir nicht mit Sicherheit — das müssten Bauakten beim Bezirksamt Wandsbek oder das Hamburgische Architekturarchiv klären. Was wir aber kennen, ist der Typus des Architekten, der solche Bauten errichtet hat, und das wichtigste Beispiel dafür ist Hans-Georg Tinneberg.
Biografie
Hans-Georg Tinneberg wurde am 2. Juni 1906 in Molwitten / Preußisch Eylau geboren. Er begann als Zimmerlehrling, besuchte die Staatliche Baugewerkschule in Königsberg, arbeitete für das Preußische Hochbauamt und gründete 1946 sein eigenes Architektenbüro in Hamburg, das er bis 1987 betrieb — zeitweilig in Sozietät mit Fritz vom Berg.
Sein Werk
Tinneberg ist der paradigmatische Hamburger Alltagsarchitekt. Er entwarf keine spektakulären Einzelbauten, keine öffentlichkeitswirksamen Gesten, keine Prestigeprojekte. Er baute Sozialwohnungen, Mietshäuser, Altenheime, Ladenzentren — immer für den Durchschnittsbürger, immer mit einem klaren Bewusstsein für die Qualität des täglichen Lebens. Sein bekanntestes Werk sind die Atriumhäuser "Im Rühmt" in Hamburg-Rahlstedt (1965–1966).
Das Fassadenprinzip
Bei seinen Projekten dominiert Mauerwerk. Das ist kein Zufall, sondern Haltung. Klinker ist norddeutsch, handwerklich konnotiert, altert anständig, patiniert schön. Tinneberg kombinierte das mit Einschnitten, Vorsprüngen, Farbakzenten — immer mit dem Ziel, aus der Logik des Materials heraus ein Gebäude zu entwickeln, das nicht kalt und abstrakt wirkt, sondern körperlich präsent und menschlich.
Der Kampf gegen den Korridor
Tinnebergs zentraler Kampf war der gegen den Korridor. Der endlose, fensterlose Flur, der die Zimmer einer Wohnung aneinanderreiht wie Eisenbahnabteile — er fand das inakzeptabel. Sein Gegenentwurf war der Atriumgrundriss: Licht von innen, ein gemeinsamer Hof, Übergänge zwischen privat und gemeinschaftlich.
Eine beispielhafte Wohnung
ca. 120 m² mit umlaufender Dachterrasse
Als Beispiel für die Wohnqualität im Ensemble dient eine typische Wohnung mit ca. 120 Quadratmetern Wohnfläche und einer umlaufenden Dachterrasse von etwa 60 Quadratmetern. Solche Wohnungen finden sich im ersten Stock direkt über den Geschäften.
Das Verhältnis Wohnen zu Außenraum
Das Verhältnis von ca. 50 Prozent Außenfläche zur Innenwohnfläche ist kein Zufall. In den frühen 1970er Jahren gab es in der Architekturtheorie eine intensive Debatte über die soziale Gerechtigkeit des Wohnens: Wer im Einfamilienhaus mit Garten wohnt, hat Außenraum als selbstverständliches Recht. Wer in den Geschosswohnungsbau zieht — aus Kostengründen, aus städtischer Überzeugung, weil es keine andere Wahl gibt — verliert diesen Außenraum. Die Antwort der Planer dieser Zeit war: kompensieren durch großzügige Loggien und Dachterrassen.
Die räumliche Konfiguration
Die Terrasse ist nicht einfach ein Balkon, der dem Wohnzimmer vorgelagert ist. Sie ist umlaufend — geht also um mehrere Seiten der Wohnung herum. Es gibt zwei Zugänge: einen vom Wohnzimmer, einen vom Schlafzimmer. Das ist programmatisch. Man soll nicht immer durch das gesamte Wohnzimmer müssen, um an die Luft zu kommen. Morgens direkt vom Bett auf die Terrasse: Kaffee, Himmel, Volksdorf. Das ist ein Gedanke über die Qualität des Alltags, nicht über Repräsentation.
Der Blick
Von der Terrasse aus sieht man über den gesamten Platz der Weißen Rose, sieht die Bäume, die Skulptur von Franz Reckert, die Menschen bei Thalia und Budni. Gleichzeitig ist man weit genug zurückgesetzt — die Terrasse liegt auf dem Dach, nicht direkt über der Straße — dass kein Lärm ankommt. Teilhabe ohne Zumutung. Urbanität aus der Distanz.
Das begrünte Dach als vierte Fassade
Die Terrasse wird von den umliegenden begrünten Dachflächen nur durch einen Metallzaun und die original eingebauten festen Blumenkästen getrennt. Diese Kästen gehören zum Entwurf — sie sind nicht nachträglich angebracht worden, sondern sind von Beginn an Teil der Planung. Sie schaffen einen lebendigen Übergang zwischen privatem Außenraum und gemeinschaftlichem begrüntem Dach.
Die Bäder
Originalzustand 1978
In manchen Wohnungen des Ensembles sind die Bäder noch im Originalzustand erhalten — ein seltenes Zeitdokument, das zeigt, wie man in den späten 1970er Jahren über Komfort und Qualität dachte.
Bahamabeige
Die Sanitärfarbe Bahamabeige ist der absolute Zeitmarker der späten 1970er und frühen 1980er Jahre. Neben Olivgrün und Schokobraun ist Bahamabeige die dritte große Farbe dieser Sanitär-Ära. Sie wurde von großen deutschen Herstellern wie Villeroy & Boch, Ideal Standard und Kaldewei angeboten und ist heute in diesem Zustand eine seltene Zeitkapsel.
Zwei Bäder bei ca. 120 Quadratmetern
Das ist für diese Zeit und diesen Wohnungstyp ungewöhnlich großzügig. Es signalisiert: Diese Wohnungen waren nicht für die unterste Einkommensklasse gedacht, sondern für die neue städtische Mittelschicht, die Qualität und Komfort erwartet. Zwei Bäder bedeuten: keine Warteschlangen morgens, Privatsphäre, Unabhängigkeit der Bewohner voneinander.
Die Heizung in der Seitenwand der Badewanne
Ein faszinierendes technisches Detail: Die Heizung ist nicht als freistehender Heizkörper neben der Wanne platziert, nicht als Handtuchheizkörper an der Wand, sondern direkt in die Seitenverkleidung der Badewanne integriert — also quasi Teil des Möbels selbst. Diese Lösung war Ende der 1970er Jahre in hochwertigen Neubauwohnungen vereinzelt zu finden. Die Idee dahinter: Wärme direkt am Badebereich. Die Wanne kühlt langsamer aus, die Luft um die Wanne herum ist angenehm warm.
Das Bad von 1978 ist heute ein architekturhistorisches Dokument. Es zeigt, was man für vernünftig, komfortabel und dauerhaft hielt — ohne Luxus, ohne Askese, einfach anständig durchdacht.
Wohnen als Lebensphilosophie
Der Gedanke hinter dem Ensemble
Was unterscheidet dieses Ensemble von einer beliebigen 1970er-Jahre-Wohnanlage? Es ist die Summe vieler kleiner Entscheidungen, die zusammen eine Haltung ergeben.
Mischung als Prinzip
Thalia und Budni im Erdgeschoss, Wohnungen darüber — das ist keine zufällige Kombination. Es ist das Programm der lebendigen Stadt: Unten Öffentlichkeit, oben Privatheit. Unten Bewegung, oben Ruhe. Die Bewohner dieser Wohnungen sind Teil der Ortsmitte, aber nicht ausgesetzt an sie. Sie hören keinen Lärm, aber sie sehen alles.
Die Skulptur als Alltagsgegenüber
Franz Reckerts Muschelkalkskulptur steht nicht in einem Museum, nicht in einem Park, nicht in einem Foyer. Sie steht vor der Apotheke, zwischen dem Zeitungskiosk und dem Optiker. Sie steht dort, wo Menschen vorbeigehen, ohne hinzusehen — aber auch dort, wo Kinder auf ihr herumklettern und Großeltern auf der Bank daneben sitzen. Dieses Nebeneinander von Alltag und Erinnerung, von Lebendigkeit und Würde, war das erklärte Ziel der Planer.
Demokratie des Außenraums
Die Blumenkästen, die Loggien, die Dachterrassen, das begrünte Dach — das alles ist nicht Luxus, sondern der Versuch, das Grundbedürfnis nach Natur, Luft und Himmel für alle zu sichern. Nicht nur für die, die sich ein Haus mit Garten leisten können. Das ist eine politische Entscheidung in Form von Quadratmetern.
Norddeutschland als Entwurfsparameter
Klinker, Naturstein, Kiefern, Kopfsteinpflaster — das ist kein internationaler Stil, das ist ein Bekenntnis zur Region. Das Ensemble könnte nicht in München stehen, nicht in Frankfurt, nicht in Köln. Es ist Hamburger Architektur, im besten Sinne.
Vergleichbare Orte
Ähnliche Ensembles in Hamburg
Ähnliche Ensembles der gleichen Planungsphilosophie finden sich in Hamburg an folgenden Orten:
- Rahlstedt — Atriumhäuser Tinneberg, Friedrich-Ebert-Damm-Ladenzentrum
- Bergedorf — Fockenweide, Tinneberg
- Marienthal — Zikadenweg-Altenheim, Tinneberg
- Wellingsbüttel, Poppenbüttel, Sasel — Ortskernsanierungen der 1970er Jahre
- Steilshoop Block 9 — Großsiedlung, Übergangsphase zum Spätfunktionalismus
- Cremon-Insel — Hamburg-Innenstadt, Tinneberg mit Westphal und Bäumer/Streb, späte 1970er
- St. Pauli Fischmarkt / Hafenrandstraße / Pinnasberg — Tinneberg 1977–1979, politisch aufgeladenes Pflaster
Mehr herausfinden
Archive und Quellen
Hamburgisches Architekturarchiv
Das Archiv der Hamburgischen Architektenkammer in der Speicherstadt Hamburg umfasst ca. 140.000 Datensätze. Einsichtnahme nach vorheriger Themenanfrage und Terminvereinbarung: [email protected] — kein Online-Zugriff auf die eigentlichen Dokumente, aber das Team recherchiert vorab und bereitet Material vor.
Bezirksamt Wandsbek, Bauaktenarchiv
Dort liegen die Baugenehmigungsunterlagen für das Ensemble Weiße Rose. In den Akten sind Architekt, Bauherr, Datum, Pläne und Berechnungen verzeichnet. Das ist der direkteste Weg zum Architektennamen.
Staatsarchiv Hamburg
Für Baugenehmigungspläne und stadtplanerische Beschlüsse.
Online-Ressourcen
www.architekturarchiv-web.de — dort sind Porträts verschiedener Hamburger Architekten veröffentlicht, darunter Hans-Georg Tinneberg. Kostenlos zugänglich, guter Einstieg.
Publikation
"Der Architekt als Bauherr", erschienen 2016 in der Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs, enthält das eigene Wohnhaus von Tinneberg in Klein Flottbek/Blankenese — mit geführten Fahrradtouren. Ein Architektenhaus ist das ehrlichste Dokument seiner eigenen Überzeugungen.
Zeittafel
Das Ensemble in der Hamburger Stadtgeschichte
Großsiedlungen-Ära in Hamburg: Steilshoop, Mümmelmannsberg, Osdorfer Born
Planung der neuen Ortsmitte Volksdorf, Verlagerung des Ferckschen Hofes
Benennung des Platzes "Weiße Rose" nach der Widerstandsgruppe
Fertigstellung des Ensembles Weiße Rose Volksdorf
Franz Reckert stellt die Muschelkalkskulptur auf
Einzug der ersten Bewohner
Hafenstraßen-Konflikt in Hamburg: Stadtteildebatte über Wohnungsbau
Schlüsselbegriffe
Für die weitere Recherche
Galerie
Impressionen vom Platz

Das Mahnmal auf dem Platz Weiße Rose
Foto: Kati Jurischka
Blick über den Platz
Foto: Catrin / Wikimedia Commons (CC BY-SA)
Die Fußgängerzone
Foto: Bernhard Diener / Wikimedia Commons (CC BY-SA)
Das Ensemble Weiße Rose
Foto: Matthias v.d. Elbe / Wikimedia Commons (CC BY-SA)
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